Warum zu wenig Kunden nicht dein Problem sind und warum es so wichtig ist, dem „wahren“ Problem auf die Schliche zu kommen, darum geht es in diesem Video.

Nachfolgend findest du ein (leicht überarbeitetes) Transkript des Videos in Textform. Zum Video scrolle ein Stück nach unten.

 

Vielleicht strahlst du gerade fröhlich vor dich hin und denkst „ja genau, ich habe gerade viele Kunden, alles läuft super, alles bestens“.
Herzlichen Glückwunsch, das freut mich sehr für dich. Wenn du gerade die Stirn runzelst und denkst „doch, genau das IST mein Problem, ich habe zu wenig Kunden“ dann hoffe ich, dass du aus diesem Video ein paar Impulse für dich mitnehmen kannst.

Warum sind zu wenig Kunden nicht dein Problem?

Ganz einfach, das ist kein Problem, sondern ein Symptom. Wenn wir versuchen, etwas gegen das Symptom „Ich habe zu wenig Kunden“ zu tun, ist es ein guter Anfangsgedanke. Doch wenn wir das Symptom als großes Ganzes versuchen zu bekämpfen, was passiert dann?

Wenn wir uns das am Beispiel unseres Rückens anschauen. Im Bürojob, wer kennt es nicht: Rückenschmerzen. Rückenschmerzen sind ein Symptom.
Wenn wir versuchen dieses Symptom zu lindern, nehmen wir Tabletten. Das hilft. Die Rückenschmerzen sind weg. Doch wie lange? Wahrscheinlich bis zum Abend und spätestens am nächsten Tag – Hallo – sind sie wieder da. Das zermürbt, es nimmt Energie, es ist aufreibend und auf lange Sicht gesehen hilft es nicht.

Was hilft wirklich?

Es hilft, dem wahren Problem auf den Grund zu gehen, näher hinzuschauen: Was ist das tiefere Problem, was verursacht die Schmerzen? Es könnte an einem eingeklemmten Wirbel liegen. Wenn du das Problem kennst, kannst du versuchen die konkreten Ursachen zu
finden.

Das ist der nächste Schritt. Tiefer bohren. „Warum“ fragen. Dieses Wort „warum“ solltest du dir auf ein Blatt Papier schreiben und über deinen PC hängen. Immer wieder hinterfragen, hinterfragen, hinterfragen.

Warum schmerzt der Wirbel, warum ist er eingeklemmt? Vielleicht ist es ein eingeklemmter Nerv und die Beschwerden kommen von einer kaputten Bandscheibe. Juhuu. Juhuu, du hast eine kaputte Bandscheibe??

Hört sich blöd an aber das Gute ist, du weißt nun warum es so ist und jetzt passiert etwas ganz Wichtiges: Du kannst gezielt und nachhaltig an der Lösung des Problems arbeiten, wenn du die Ursachen kennst. Du kannst Muskelaufbau trainieren, zum Physiotherapeut gehen, oder…

Und genauso ist es mit dem „angeblichen“ Problem „zu wenig Kunden“.

Auch zu wenig Kunden sind nicht das Problem sondern das liegt woanders. Zum Beispiel könnte es sein, dass deine Website nicht konvertiert. Das heißt, dass du zwar eine Website hast, sie aber nicht den Zweck erfüllt für den sie eigentlich da ist. Denn sie bringt dir keine Kunden.

Beispiel Website

Es gibt natürlich viele andere Gründe für das Symptom „zu wenig Kunden“. Wenn wir von diesem Beispiel ausgehen, kannst du tiefer bohren und genauer
ergründen: Warum konvertiert meine Website nicht? Ist es das veraltete Design? Ist es weil die Technik nicht stimmt? Hat deine Website schon so lange Ladezeiten, dass die Besucher wieder weg sind, das Browser-Fenster wieder zugeklickt haben, bevor deine Seite überhaupt geladen hat?

Oder sind es deine Inhalte? Sind die Website-Besucher vollkommen überfordert, weil sie überhaupt nicht wissen worum es eigentlich geht und was du ihnen mitteilen möchtest und sie verlassen die Website deshalb sofort? Oder sind es noch konkreter zum Beispiel deine Webtexte, die nur so vor Grammatikfehlern strotzen und Kommata setzt du nach dem Losverfahren?

Wenn du das Problem kennst, kannst du den Ursachen auf den Grund gehen und das ist das Wichtige.

Dann powerst du dich nicht mehr unnütz aus, du kannst gezielt die Ursachen suchen und eine Lösung entwickeln. Du kannst etwas tun, das sich nachhaltig auswirkt.

Falls du dagegen in blinden Aktionismus verfällst, vielleicht einfach mehr bloggst, bringt das eventuell ein oder zwei Kunden mehr weil deine Reichweite steigt. Auf Dauer bist du erschöpft und es passt irgendetwas trotzdem nicht. Es wirkt nicht nachhaltig. Denn das eigentliche Problem sitzt woanders.

Diese Situation kommt leider bei Solopreneuren häufiger vor. Oft bohren wir zu wenig nach. Wir fragen zu selten nach dem „Warum“, sondern bleiben an der Oberfläche hängen. Was wie gesagt nur für eine kurze Zeit wirkt aber nicht nachhaltig.

 

 

Mein dringender Impuls an dich: Schau näher hin. Nimm dir Zeit, suche eine ruhige Minute und gehe in dich. Nimm Zettel und Stift in die Hand oder mach dein Textverarbeitungsprogramm auf, mach eine Mindmap oder was auch immer DEIN Vorgehen bei solchen Handlungen ist.

Versuche dem Ganzen auf den Grund zu gehen, überlege dir was du nachhaltig ändern möchtest um auf den richtigen Weg zu kommen.

Wenn du anmerkst wie schwierig es ist diesem „wahren Problem“ für das Symptom zu wenig Kunden auf die Schliche zu kommen, dann hast du recht. Das ist oft ein längerer Prozess und natürlich sind es viele Stellschrauben, an denen du nachhaltig drehen kannst.

Oft hilft der Blick von außen. Wenn es bei dir so ist und du Unterstützung möchtest, melde dich gerne bei mir. Komm in mein gratis Kennenlerngespräch und wir können schauen ob ich dich unterstützen kann, eine LÖSUNG zu finden um mehr Kunden zu gewinnen.

 

 

Zusammenfassung

Symptom –> Problem –> Ursache –> gezielte und nachhaltige Lösung finden 🙂

Beispiel

Symptom: Zu wenig Kunden
Problem: Nicht konvertierende Website (bringt keine Kunden)
Ursache: Unübersichtlicher Aufbau und unklare Inhalte
Lösung: Neu strukturieren und an einer klaren Botschaft und Benutzerführung arbeiten

Wie siehst du dieses Thema?

 

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